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Großübung im Saaler Altenheim
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Know-how für den Ernstfall
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Quelle Text: Mittelbayerische Zeitung vom 02.08.2010
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Atemschutzträger im Treppenhaus
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Künstlicher Qualm und Rauch kamen schon aus den Fenstern des Saaler Altenheims, als bei einer Übung die Feuerwehren aus Saal, Affecking und Kelheim anrückten. Gut 50 Feuerwehrleute hatten die Aufgabe, im nicht ganz leicht zugänglichen Obergeschoss neun bis elf vermisste Personen ausfinding zu machen. Schweres Gerät musste aufgebaut werden. Der Einsatz erfolgte in einer Dreier-Gruppierung. Schlauchleitungen wurden gelegt, Suchtrupps mit Atemschutzgeräten machten sich auf die Suche und die Außenrettung über eine Drehleiter wurde vorbereitet. Holger Czech, Saals Feuerwehr- kommandant, gab Anweisungen durch Sprechfunkgerät. “Überdruckbelüfter müssen rein”, oder “wie viel Personen sind gefunden?” und “noch Personen in den oberen Räumen”. Im künstlich verqualmten Dachgeschoss suchten Feuerwehrleute krabbelnd nach “Opfern”. Im Ernstfall würden sich eventuelle Giftstoffe im oberen Zimmerbereich befinden, wurde erklärt. Über die Drehleiter retteten die Helfer Dummys, während durch das Treppenhaus Mitarbeiter der Rummelsberger Anstalt getragen wurden. “Bewohner können nicht in Übungen miteinbezogen werden”, sagte Heimleiter Marcus Michalik. Das würde zu viel Aufregung verursachen. “Doch alle sind froh, zu wissen, dass die Feuerwehren im Ernstfall gut gerüstet sind”, so Michalik. “Wir haben elf Personen gefunden, die Räume sind leer”, kam es schließlich aus dem Funkgerät. Von einer erfolgreichen Übung sprach Holger Czech. Enge Treppenhäuser, schwer zugängliche Dachfenster und die Verwinkelung des Baus erschwerten zwar das Retten, aber durch die hervorragende Zusammenarbeit sei die Aufgabe gut bewältigt worden.
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