|
Aufgrund seiner Leitfähigkeit stellt Wasser in Kombination mit elektrischer Spannung eine Lebensgefahr für Menschen dar. Besondere Vorsicht ist beispielsweise geboten, wenn die Rettungskräfte der Feuerwehr einen Brand in einem Haus löschen möchten, auf dem eine Photovoltaikanlage installiert ist. Weil die langen Leitungen zwischen den Solarmodulen auf dem Dach und dem Wechselrichter tief unten im Keller noch unter Spannung stehen, würden Feuerwehrmänner sich in große Gefahr begeben: Feuergeschädigte oder im Wasser hängende Leitungen verhindern ein sicheres Vorgehen. Im Brand- und Überflutungsfall sorgt ein Feuerwehrschalter für mehr Sicherheit. Wird er in unmittelbarer Nähe der Photovoltaik-Module in die Gleichstromleitung zwischen Panel und Wechselrichter eingebaut, gewährleistet der kleine Helfer, dass alle spannungsführenden Leitungen abgeschaltet werden können – im Brandfall kann er dadurch Menschenleben
retten. Der Feuerwehrschalter trennt Wechselrichter und Lasttrennschalter räumlich voneinander und verhindert Verzögerungen bei Rettungs- maßnahmen, denn die Abschaltung des Stroms ist durch einen externen Auslösetaster an zentraler Stelle möglich. Ohne ihn wären Rettungskräfte und Feuerwehr ernsthaft gefährdet, würden sie ein Feuer bekämpfen: Weil die Leitungen zwischen den Photovoltaik-Modulen und dem Wechselrichter selbst bei vermindertem Lichteinfall noch mehrere hundert Volt Spannung führen, bestünde Lebensgefahr. Über den optionalen Photovoltaik-NOT-Aus-Taster kann die Feuerwehr den Einsatzort jedoch entweder vor Ort durch Abschalten der Spannung im Haus oder durch Energieversorger immer in einen sicheren Zustand versetzen. Im Notfall ist somit sicheres Löschen möglich. Der Feuerwehrschalter eignet sich sowohl für private Einfamilienhäuser als auch für größere Solaranlagen auf
|
|

|
|
Ein Haus mit einer Photovoltaikanlage brennt
|
|
Dächern öffentlicher Gebäude. “Helfen†Sie der Feuerwehr, damit wir Ihnen helfen können!

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 25.03.2011, www.feuerwehrschalter.de
|