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Einsatzbefehl beim Gruppenaufbau
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Grundausbildung: Nachdem die Jugendlichen das 16. Lebensjahr erreicht haben, kommen sie in die Grundausbildung. Hier üben alle gemeinsam, werden weiter ausgebildet und erfahren noch mehr Details. Über die Wintermonate finden Theorie- unterrichte im Gerätehaus statt und über die Sommermonate findet die Praxisausbildung an den Gerätschaften statt. Bei der Feuerwehr macht nicht jeder was er will. Es ist genau in der Feuerwehr- dienstvorschrift festgesetzt, welcher Trupp was macht und bringt. Und das wird in der Feuerwehr als Gruppenaufbau bezeichnet. Eine Gruppe besteht aus neun Feuer- wehrmänner, die alles für die notwendige Brandbekämpfung aufbauen und auch aus- führen. Aber neben dem Gruppenaufbau muss man auch noch andere Tätigkeiten beherrschen wie zum Beispiel das Saugschlauchkuppeln. Um das Wasser von offenen Gewässer oder Wasserspeicher zur Einsatzstelle zu bekommen, muss man es erst “raus pumpen”. Dies erreicht man mit Saugschläuche und einer Pumpe. Die einzelnen Saugschläuche werden von vier Feuerwehrmännern gekuppelt und der Maschinist macht die Pumpe bereit. In der Regel ist dies alles nach ca. 90 Sekunden fertig gekuppelt und einsatzbereit. Aber auch der Schaumaufbau will gelernt sein. Wenn flüssige Stoffe wie zum Beispiel Benzin brennen sollten, ist man Wasser an der verkehrten Reihe. Für diese Stoffe wird Schaum benötigt. Schaum entsteht, wenn man zu Wasser ein Schaummittel zumischt und zum Spritzen ein Schaumrohr ankuppelt. Mit der nötigen Luftzufuhr entsteht dann Schaum.
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Affeckinger Atemschutzträger vor einem rauchenden Übungsobjekt
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Atemschutzausbildung: Die Atemschuz- träger - Wenn Sie kommen, zählt jede Sekunde. Wenn man vor Rauch seine eigene Hand nicht mehr sieht, wenn giftige Gase in der Luft sind, sind die Atemschutzgeräteträger gefragt. Denn mit ihren Sauerstoffflaschen können Sie sich überall frei bewegen, wo andere nicht mehr hinkommen. Es ist ein sehr aufwändiges Gebiet mit besonderer Ausbildung. Neben der Volljährigkeit, einer abgeschlossenen Trupp-Mann-Prüfung benötigt man auch viel Ausdauer und sollte sportlich sein. Denn bei einen ca. 17 Kilo schweren Atemschutzgerät, der warmen Feuerwehrkleidung und Aus- rüstung kommt auch noch die Wärme vom Feuer dazu. Hier wird einiges von jemanden verlangt und man kommt schnell an seine Grenzen. Aus diesen Grund benötigt man auch eine ärztliche Untersuchung nach G26 III. Erfüllt man all diese Vorraussetzungen folgt der Atemschutzlehrgang in Neustadt a.d. Donau. Hier bekommt man von einem Fachpersonal neben der Technik und Funktionsweise auch der Umgang der Geräte erklärt. Neben Theorieunterrichte und der Praxisausbildung begibt man sich auch in die Atemschutzstrecke, die sich ebenfalls in Neustadt befindet. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung geht der Lernprozess dann bei uns in der Feuerwehr weiter.
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Maschinistenlehrgang bei der Feuerwehr Kelheim
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Maschinistenausbildung: Die Maschinisten- ausbildung dient dazu, Feuerwehrmännern die Technik mit ihren Einzelteilen und das Bedienen von Tragkraftspritzen, Fahrzeugpumpen und Stromaggregate zu erklären. Ziel dabei ist es, dass die Feuerwehrmänner diese Gerätschaften später im Einsatz selbstständig beherrschen und auch ihre Funktion überprüfen können. Um wiederum am Lehrgang für Maschinisten teilnehmen zu können, muss man das 18. Lebensjahr erreicht haben und die Trupp-Mann-Prüfung besitzen. Der Lehrgang zieht sich über mehrere Abende hinweg und man wird in die Theorie und Praxis eingeführt. Dazu gehören Stromaggregate, Frontpumpen, Heckpumpen und Tragkraftspritzen. Um letzten Tag wird dann noch eine Großübung abgehalten. Als Prüfung wird ein Theorietest abgelegt. Auch wir in der Feuerwehr Affecking absolvieren regelmäßig über das ganze Jahr hinweg Maschinistenübungen. Hier werden auch die unterschiedlichen Wasserentnahmestellen in und um Kelheim angefahren, um die Örtlichkeit zu kennen und worauf man achten muss. Außerdem dient es dazu, damit die Pumpen ihre monatliche Laufzeit erreichen. Zusätzlich werden noch die Motorsägen erklärt und bedient.
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